Das tut dem Kleinen doch auch weh
Tags: Beule, Twingo, Unfallflucht
... wenn man ihm solche Beulen in die Seite schlägt. Ich dachte jedenfalls mich tritt ein Pferd, als ich das Malheur heute Nachmittag entdeckt habe.
Was denken sich die Leute dabei? Wahrscheinlich gar nichts. Einen solchen Schaden verursachen und einfach abhauen?
Seit guten Fünf Jahren gehört der kleine schwarze Twingo jetzt schon mir und über die kleineren Blessuren, die immer mal wieder wie aus dem Nichts beim Parken auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums entstehen, konnte ich noch hinweg sehen. Die waren nicht so dramatisch.
Und eine glücklicherweise nicht direkt sichtbare Beule habe ich dem Wagen auch schon mal beigebracht, als ich mich leichtsinnigerweise auf die französischen Konstrukteure des original Wagenhebers verlassen hatte. Ok, das passiert mir nie wieder.
Aber einen so heftigen Einschlag, den hat es bisher nicht gegeben. Und ich finde es echt armselig sich einfach zu verpissen und den Besitzer mit allem Ärger alleine zu lassen. Die Lauferei für Werkstattermine, Versicherung und Polizei und der finanzielle Aufwand sind doch erheblich. Auf der Selbstbeteiligung der Vollkasko-Versicherung bleibe ich ja auf jeden Fall sitzen. Und die Beschädigung mindert dauerhaft den Wiederverkaufswert. Auch wenn ich gar nicht vorhabe den Wagen zu verkaufen in den nächsten Jahren.
Vielleicht klebe ich ein paar Plakate und setze eine Belohnung aus für Hinweise auf den Unfallverursacher. Eigentlich bin ich nicht nachtragend, aber demjenigen wünsche ich einen angenehmen Verkehrstod, jawoll! Ok, so schlimm ist es nicht, würde mich auch freuen, wenn er oder sie sich freiwillig noch nachträglich meldet. Daran glaube ich aber nun doch nicht.
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